Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ist eine 3-jährige duale Ausbildung. Sie bildet die Schnittstelle zwischen moderner IT-Technik und den Anwendern. Der Fokus liegt auf dem Planen, Installieren, Konfigurieren und Warten von komplexen IT-Landschaften wie Netzwerken, Servern und Cloud-Diensten.
1. Kerninhalte in der Praxis (Betrieb)
Im Unternehmen lernen Sie reale IT-Systeme aufzubauen, abzusichern und zu betreuen. Dazu gehören:
- Netzwerktechnik & IT-Sicherheit: Einrichten von Routern, Switches, Firewalls und VPNs sowie das Umsetzen von Sicherheitsrichtlinien und Datenschutz.
- Systemadministration: Installieren, Konfigurieren und Betreiben von Betriebssystemen (Windows, Linux) sowie Servern und Cloud-Diensten.
- Hardware & Speicherlösungen: Aufbau und Integration physischer Geräte, Arbeitsplätze und Storage-Systeme.
- Fehleranalyse & Support: Direkte Hilfe bei IT-Störungen, die Analyse von Systemabstürzen und die Wiederherstellung von Daten.
- Kundenberatung: Bedarfsanalyse für Hard- und Software, Einweisen der Anwender in neue Systeme.
2. Kerninhalte in der Theorie (Berufsschule)
Der theoretische Unterricht ist in sogenannte Lernfelder unterteilt. Die ersten Lernfelder sind identisch mit anderen IT-Berufen, ab dem zweiten Jahr spezialisieren sich die Themen:
- Wirtschaft und Geschäftsprozesse: Grundlegende Betriebswirtschaftslehre, Controlling, Rechnungswesen sowie Markt- und Kundenbeziehungen.
- IT-Systeme: Systemarchitekturen, öffentliche Netze, Dienste und die Bewertung marktgängiger IT-Lösungen.
- Projektmanagement: Planen, Vorbereiten und Durchführen von IT-Projekten sowie deren Dokumentation.
